Das optische Highlight für dein Marketing!

Wir sind uns bestimmt einig, dass ein 3D Cover so einiges hermachen kann. Visuell auf jeden Fall und grade deswegen ist es im Marketing-Bereich kaum wegzudenken. Doch wie erstellt man ein Mockup?

Das funktioniert natürlich hervorragend mit Photoshop. Alternativ kannst du sie dir auch von Grafikdesignern erstellen lassen –doch was, wenn das nicht für dich in Frage kommt?

Photoshop ist nicht nur teuer, es bringt auch viele Funktionen mit, die einen Laien anfangs überfordern. 

Lasst ihr euer Ebook-Cover von einem Grafikdesigner erstellen, so könnt ihr eure Mockups gegen einen kleinen Aufpreis (bei manchen sogar im Preis enthalten) mit anfordern. 

Doch was ist, wenn ihr euer Cover selbst erstellt, ohne Photoshop und ohne Fachwissen? Sich nur für ein 3D Cover in die Materie einarbeiten und ein Abo für Photoshop abzuschließen würde sich nicht lohnen. Zeit, Aufwand und Geld stehen dann nicht mehr im Verhältnis zum Nutzen. Die meisten guten Tutorials zu dem Thema werdet ihr aber nur für Photoshop finden. Möglicherweise auch für Gimp, aber da halten sich meine Erfahrungen in Grenzen. 

Ich habe lange mit Photoshop und InDesign gearbeitet. Für Buchcover und Buchsatz gibt es einfach nichts besseres, aber da ich diese Aufgaben mittlerweile abgebe, benötige ich es nicht mehr. 
Die vorläufigen Cover, wie das was ihr dort oben seht, sind mit unspektakulären, kostenlosen Programmen erstellt, weil ich mich damit nicht lange aufhalten will. Wie gesagt, für mich dient das nur als Motivation und ist niemals das Endprodukt. 

Möchte ich nun auch ein 3D Mockup erstellen, muss es natürlich genauso schnell und einfach erstellt sein, wie das Cover an sich. 

Für diese drei Mockups habe ich jetzt vielleicht 3 Minuten investiert, wenn überhaupt. 

Wie funktioniert das?

Mit Pixel Studio FX, einem browserbasiertem Programm, könnt ihr euch schnell und einfach schöne 3D-Cover erstellen. Ihr könntet sie  theoretisch sofort dort designen. Das mache ich allerdings nicht. Ich lade das fertige Cover hoch und füge es in das ausgewählte Template ein. 

Beim Buchtemplate müsst ihr natürlich ein bisschen nachhelfen.
Wandelt dazu einfach die Größe eures Cover um und bringt es ins richtige Format. Trennt euch den Buchrücken ab, um auch diesen zu gestalten. Danach könnt ihr das modifizierte Cover hochladen und Pixelstudio FX wandelt es mit einem Mausklick um. 

Downloaden könnt ihr das ganze wie ihr wollt.
Euch stehen verschiedene Formate zur Verfügung, ebenso die Option, ob ihr es mit transparentem Hintergrund haben wollt. Das Mockup kann sich spiegeln oder wie bei mir Schatten werfen und ihr könnt es auf Wunsch mit einem Wasserzeichen versehen. 

Wenn ihr euer fertiges Cover herunterladet, erhaltet ihr direkt drei Größen (S,M,L) und könnt es dann nach belieben hochladen oder weiter bearbeiten. 

Der Nachteil

Es ist kein kostenloses Tool!

Für einmalig 67$ müsst ihr es erwerben, um es nutzen zu können. Es gibt auch noch eine Premium Version. Dieses Upgrade kostet zusätzlich 149$. 
Die normale Version reicht meiner Meinung nach aber aus. 

Alternativen

Ich habe keine zufriedenstellende, kostenlose Alternative gefunden. 
Wer nach so einer sucht, muss entweder beim Design Abstriche machen oder sich mit Gimp auseinandersetzen. 

 

Boxshot4 bietet schöne Templates und ist in der Home Version für 79$ erhältlich

My Ecover Maker bietet ebenfalls wirklich schöne Templates und ist für 14,95$ monatlich erhältlich. Alternativ kann man jedoch auch die einzeln erstellten Buchcover downloaden (ca. 5$ je Download) und es gibt 6 kostenlose Vorlagen.

Hier wäre ein (kostenloses) Beispiel:

Nicht überzeugen konnte mich Boxshot Online.

Der Service ist zwar kostenlos, aber das Ergebnis sagt mir persönlich nicht zu.

Fazit

Ein kostenloses Tool, dass auf Knopfdruck schöne 3D Cover erzeugt gibt es scheinbar nicht. Wer das möchte, muss entweder Abstriche machen oder sich intensiv mit Gimp oder einem anderen Bildbearbeitungsprogramm beschäftigen. 

Pixelstudio FX ist für mich ausreichend und die Anschaffung hat sich mittlerweile ausgezahlt. 

My Ecover Maker bietet ebenfalls sehr schöne Vorlagen, die ich mit einem Finalen Cover nutzen würde, aber  nicht als monatliches Abo. 

Lohnt sich der Kauf?

Meiner Meinung nach auf jeden Fall. Zumindest für Selfpublisher, die sich mit Photoshop und Gimp nicht so gut auskennen und ihre Marketing Materialien trotzdem selber erstellen wollen. 

Bei Pixelstudio FX müsst ihr zwar einmalig die 67$ zahlen, das ist meiner Meinung nach aber die günstigste Alternative. Wollt ihr dann doch mal ein spezielles Mockup haben, könnt ihr immer noch bei My Ecover Creator vorbeischauen und es euch zum Stückpreis herunterladen. 

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