Charakter-Setting:

Darum sind die Charaktere in einem Roman so wichtig!

Es ist März und ich habe mir überlegt, womit ich meinen Blog diesen Monat füllen möchte. Zugegeben, die Auswahl ist riesig, da noch nicht viel vorhanden ist, aber ich muss ja irgendwo anfangen. 
Nun habe ich mir überlegt, mich in der Kategorie Autoren-Wissen mit möglichst einem Thema pro Monat auseinanderzusetzen. Zumindest solange, bis der Blog etwas mehr Volumen erreicht hat. 

Da ich in letzter Zeit zu viele Bücher gelesen habe, die eine gute Handlung aber schwache Charaktere aufwiesen, hab ich genau das zu meinem Thema im März gemacht:

Charakter-Setting

Ich erzähle euch nichts Neues, wenn ich sage, dass Charaktere ebenso wichtig wie die Handlung selbst sind. Eigentlich sogar noch wichtiger! 
Eine gut aufgebaute, originelle Handlung ist natürlich wichtig. Aber eure Idee wird wahrscheinlich nicht einzigartig sein. Es gibt so viele Bücher, was es fast unmöglich macht, noch etwas "Neues" zu erfinden. 
Das ist auch gar nicht schlimm, denn:

Egal wie spannend eure Idee auch sein mag, die Charaktere erzählen die Geschichte –egal welche Perspektive ihr wählt. 
Sie fungieren als Übermittler und lassen den Leser mitfiebern. Nicht selten führen schlecht ausgearbeitete Charaktere dazu, dass ein Buch nicht zu Ende gelesen wird. Ein Leser erträgt eher eine langweilige Handlung, als schlechte Protagonisten. 

Die Balance zwischen Charakteren und Handlung

Bei den Protagonisten eures Romans solltet ihr besonderes Augenmerk darauf legen, was diese zur Handlung bewegt. 
Jemand der ein zurückgezogenes, ruhiges Leben führt, wird beispielsweise nicht einfach so in ein großes Abenteuer aufbrechen. Es muss also einen Auslöser geben. 

Ist es der innere Wunsch des Charakters nach einem Abenteuer, dass ihn bei nächster Gelegenheit aufspringen lässt? Wenn ja, welchen Grund hat er dann?

Oder bevorzugt er doch das ruhige Leben? Was zwingt ihn dann zum Aufbruch?

Es gibt immer zwei Seiten. Die eine ist eure Geschichte –die Story– die andere ist euer Protagonist. Um euren Chrakter greifbar zu machen, müsst ihr also immer die Balance zwischen Story und Charakter finden, denn sonst erschafft ihr nur Spielfiguren, die vorwärtsziehen. Damit kann ein Leser sich nicht identifizieren und vor allem kann er sich nicht hineinversetzten. Um mitzufiebern müssen deine Leser die Charaktere aber als Personen und nicht als Gegenstände (Spielfiguren) wahrnehmen können. 

Charakter-Setting: Die Artikelserie im März!

Dieses komplexe Thema wird sich natürlich nicht in einem Beitrag zusammenfassen lassen. Deshalb wird es im März immer wieder neue Beiträge dazu geben.

Wir beschäftigen uns mit:

  • ein-, zwei- und dreidimensionalen Charakteren
  • Stereotypen
  • Lebensläufen zu Protagonisten
  • äußere und innere (Charakter-)Eigenschaften
  • Verhaltenspsychologie
  • Körpersprache
  • Heldenreise
  • lästigen und schlechten Angewohnheiten
  • Charakter-Tod

Dazu wird es noch kleine Extras geben, wie Checklisten, Arbeitsblätter und Zusammenfassungen. 

Ich denke diese Artikelserie wird den März gut ausfüllen –wenn ihr noch weitere Vorschläge habt, die zum Thema Charakter-Setting passen, dann schreibt sie gern in die Kommentare. 

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